Charles Lewinsky: Andersen

Selten hat mich ein Buch so nachdenklich hinterlassen wie der Roman "Andersen" von Charles Lewinsky. Der Schweizer Autor erzählt die Geschichte des generationsübergreifenden abgrundtief Bösen. Weiterlesen ›

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Anthony Marra: Letztes Lied einer vergangenen Welt – Stories

Stories überschreibt Suhrkamp den Erzählband „Letztes Lied einer vergangenen Welt“ des US-amerikanischen Autors Anthony Marra. Tatsächlich fügen sich die einzelnen Erzählungen zu einem vielschichtigen Ganzen zusammen. So erweist sich gleich das erste Buch nach der Blog-Sommerpause als Glücksgriff. Weiterlesen ›

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Oliver Hilmes: Berlin 1936. Sechzehn Tage im August

Bei jedem Buch über das Dritte Reich frage ich mich, muss ich das wirklich noch lesen? Tatsächlich muss, kann und will ich nicht jedes Buch über die Jahre 1933-45 lesen. Aber die Lektüre von Oliver Hilmes Buch "Berlin 1936. Sechzehn Tage im August"? ist lohnenswert, gewährt das Buch doch tiefe Einblicke hinter die Kulissen von Sport und Politik in Zeiten der Diktatur. Weiterlesen ›

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Anne Enright: Rosaleens Fest

Rosaleen ist 75 Jahre alt und Mutter von vier sehr unterschiedlichen Kindern: Constance, Dan, Emmet und Hanna. Rosaleen fühlt ihre Kräfte schwinden und hat Sehnsucht nach ihren Kindern, die nur selten nach Hause kommen. Daher will sie endlich wieder ein Weihnachtsfest mit allen Geschwistern am Tisch feiern. Doch die vier, mitterweile Mitte dreißig bis Mitte vierzig Jahre alt, haben alle das Gefühl, es ihrer Mutter nie recht zu machen, nie gut genug für die perfekte Rosaleen zu sein. Weiterlesen ›

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Shumona Sinha: Erschlagt die Armen

Eine junge Migrantin aus Indien findet sich nur mühsam zurecht in der neuen, französischen Heimat. "Es war verstörend, in einer Stadt, in einem Land vor verschlossenen Türen zu stehen, wo man alles daran gesetzt hatte, sie aufzubekommen." Doch dann scheint sich alles zum Guten zu wenden. Sie soll als Dolmetscherin für Asylsuchende arbeiten und kann sich in Paris etablieren. Wie ein Sechser im Lotto, kommt ihr diese Kehrtwende des Schicksals vor. Weiterlesen ›

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Anna Katharina Hahn: Das Kleid meiner Mutter

Passend zum Thema des Romans „Das Kleid meiner Mutter“ von Anna Katharina Hahn veröffentlichte die Bertelsmann Stiftung dieser Tage eine Studie über die Arbeitslosigkeit in der EU. Wer nicht so gerne Studien liest, dem sei die Lektüre dieses Romans empfohlen. Weiterlesen ›

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Selim Özdogan: Wieso Heimat, ich wohne zur Miete

Den passenden Roman zu den aktuellen deutsch-türkischen Diskussionen liefert Selim Özdogan. Krishna Mustafa heißt der Protagonist des wundervoll leichtfüßig geschriebenen und dennoch tiefsinnigen Buches „Wieso Heimat, ich wohne zur Miete“.

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Eshkol Nevo: Die einsamen Liebenden

Ein Liebesroman im besten Sinne des Wortes legt Eshkol Nevo mit seinem jüngsten auf Deutsch erschienenen Roman "Die einsamen Liebenden" vor. Höchst einfühlsam schreibt der israelische Erfolgsautor über das Wunder der Liebe, ohne in Kitsch abzugleiten. Weiterlesen ›

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Szczepan Twardoch: Drach

Der polnische Schriftsteller Szczepan Twardoch erzählt in seinem neuen Roman "Drach" die Geschichte der schlesischen Familie Magnor von Anfang des 20. bis Anfang des 21. Jahrhunderts. Das klingt zunächst alles andere als spektakulär. Doch die Erzählweise macht den Roman zu einer Besonderheit. Weiterlesen ›

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Rasha Khayat: Weil wir längst woanders sind

Flucht und Flüchtende - das Thema beherrscht die öffentliche und veröffentlichte Meinung seit Monaten. Integration im Sinne von Anpassung an die einzig anzustrebende westliche Lebensweise wird landauf und landab gefordert. Was sagen eigentlich Menschen dazu, die selbst oder deren Eltern nach Deutschland für Arbeit, Ausbildung oder Zukunft gekommen sind? Menschen, die in mehreren Ländern aufgewachsen und von verschiedenen Kulturen geprägt wurden? Weiterlesen ›

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