Fernando Aramburu: Patria

Alle Welt spricht seit 9/11 vom Terror. Dabei meint sie fast immer den islamistischen Terror. Den will ich sicher nicht klein reden. Aber auch das christliche Europa hat intime Kenntnisse vom Terror, hat ihn ausgeübt und dazu geschwiegen. Das hat sein langem kein Schriftsteller mehr so brilliant beschrieben wie Fernando Aramburu in seinem Roman "Patria".

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Kriminalromane der Hanser Literaturverlage und von Nagel & Kimche

Vor gut einem Monat erreichten mich drei Postpakete mit insgesamt 50 Büchern. Mein erster Gewinn in einem Facebook-Gewinnspiel. Die ZEIT war der edle Spender. Unter alle den Romamen, Sach- und Kinderbüchern gab es auch sieben Werke, die ich in die Kategorie Kriminalromane einsortieren würde. Einzig Charles Lewinskys "Der Wille des Volkes" konnte mich wirklich überzeugen, sodass ich erstmals in der Geschichte meiner Bloggerei echte Verrisse veröffentliche. Weiterlesen ›
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Ukraine aus der Sicht zweier Autoren: Marina B. Neubert und Serhij Zadan

Der Krieg in der Ostukraine konnte die Aufmerksamkeit der deutschen Öffentlichkeit nur kurz erwecken. Seit dem Februar 2014 dauert der bewaffnete Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen selbsternannten Milizen, die die eine oder andere Seite unterstützen, an. Ab und zu findet der Krieg doch noch einen Nachhall in der bundesdeutschen Berichterstattung. Zum Beispiel, wenn einer der wichtigsten ukrainischen Schriftsteller wie Serhij Zadan einen Roman über den Konflikt veröffentlicht.

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Tom Hanks: Schräge Typen

Tom Hanks gehört seit langem zu meinen Lieblingsschauspielern. Mittlerweile starten viele Schauspieler eine zweite Karriere als Musiker oder Regisseure. Tom Hanks hat für sich das Schreiben entdeckt. Tatsächlich könnte er es auch in dieser Kunst weit bringen.

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Ayelet Gundar-Goshen: Lügnerin

Wer kennt sie nicht, die Nöte des unscheinbaren, braven Teenagers. Nuphar, die Titelheldin des Romans "Lügnerin" von Ayelet Gundar-Goshen, ist der Prototyp dieses netten, von allen übersehenen Mädchens. Schüchtern und unsicher verzweifelt sie an ihrer Bedeutungslosigkeit für Familie und Mitschüler.

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Babylon Berlin nach Volker Kutschers Roman: Der nasse Fisch

Literaturverfilmungen sind in Mode. Doch selten habe ich eine so kongeniale Verfilmung gesehen wie die Fernsehserie "Babylon Berlin". Die Fernsehserie basiert auf dem Roman "Der Nasse Fische" von Volker Kutscher. Die drei Drehbuchautoren und Regisseure - Tom Tykwer, Achim von Borries, Hendrik Handloegten - haben diese Romanvorlage in ein filmisches Meisterwerk von 16 Episoden übersetzt.

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Thomas Sparr: Grunewald im Orient. Das deutsch-jüdische Jerusalem

Rechavia war und ist mein Lieblingsviertel in Jerusalem. Vielleicht liegt es daran, dass der Geist der deutsch-jüdischen Gelehrten bis heute in diesen Straßenzügen spürbar ist. Oder ich verkläre meine Spaziergänge durch Rechavia im Sommer 1987, als ich in den benachbarten Studentenwohnheimen in Givat Ram für ein paar Wochen wohnen durfte. Wie auch immer. Wer nach der Lektüre von Thomas Sparrs Buch über den "Grunewald im Orient" keine Sehnsucht nach diesem besonderen Viertel verspürt, dem ist nicht mehr zu helfen.

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Claudia Rikl: Das Ende des Schweigens

Bevor ich ins Schwärmen gerate, gestehe ich: Claudia Rikl ist eine meiner besten Freundinnen. Wir haben uns bei der Einschulung unserer ältesten Kinder 2003 kennengelernt. Mit Bewunderung habe ich Claudias Weg begleitet. Neben ihren drei Kindern hat sie Literaturwissenschaften studiert und nach ihrem Abschluss sich konsequent in ihre Schreibstube zurückgezogen, wann immer es die Familienaufgaben zuließen. Und nun halte ich ihr Debüt, den Kriminalroman "Vom Ende des Schweigens", in der Hand. Erschienen ist das Buch beim renommierten Kindler by Rowohlt Verlag.

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Hans Joachim Schädlich: Felix und Felka

Felix Nussbaum bin ich das erste Mal 1998 in einer Wechselausstellung des Jüdischen Museums in Frankfurt begegnet. Die beindruckenden Kunstwerke, die hauptsächlich auf der Flucht vor den Nazis entstanden waren, gruben sich tief in mein Gedächtnis. Hans-Joachim Schädlichs erzählerische Aufarbeitung der Fluchtjahre von Felix und seiner Frau Felka "Felix und Felka" war für mich daher ein Muss.

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Mareike Fallwickl: Dunkelgrün fast schwarz

Der Debütroman "Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickl ist für mich schon jetzt ein heißer Kandidat für den Bloggerpreis für Literatur "Das Debüt" 2018. Das liegt keineswegs daran, dass Mareike eine liebe und geschätzte Bloggerin ist. Sie ist vor allem eine wunderbare Schriftstellerin, wie ihr Debüt beweist.

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Veröffentlicht unter Belletristik, Österreich
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