Natascha Wodin: Sie kam aus Mariupol

Was für eine Geschichte: Die Schriftstellerin Natascha Wodin wächst in einer ärmlichen Siedlung von ehemaligen Ostarbeiterinnen am Stadtrand von Nürnberg auf. Ihre Mutter kündigt lange ihren Selbstmord an und geht dann tatsächlich am 10. Oktober 1956 ins Wasser. Sie hinterlässt zwei in hohem Maße traumatisierte Kinder, die im Heim aufwachsen, weil der Vater schon lange vorher das Weite gesucht hat. Knapp 60 Jahre nach dem Tod der Mutter setzt sich Natascha Wodin hin und sammelt ihre eigenen Puzzlestücke der Erinnerung und verknüpft sie mit den Informationen, die ihr das World Wide Web über ihre Familie preisgibt.  Weiterlesen ›

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Jesper Clemmensen: Die Entscheidung der Familie Sender

Das schmale Bändchen von Jesper Clemmensen "Die Entscheidung der Familie Sender" hat es in sich. Es ist nichts weniger als die gnadenlose Abrechnung mit einem gnadenlosen System, das aus den Verbrechen des DDR-Regimes und dem Schweigen des Westens zum Leiden in der DDR bestand. Weiterlesen ›
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Dirk Kurbjuweit: Die Freiheit der Emma Herwegh

Dirk Kurbjuweit sollte eigentlich mit seiner Arbeit als Journalist ausgelastet sein. Dennoch schafft er es immer wieder, überraschend beeindruckende Bücher zu schreiben. In „Die Freiheit der Emma Herwegh“ macht Dirk Kurbjuweit eine Revolutionärin aus dem 19. Jahrhundert zur Romanheldin. Weiterlesen ›

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Shūsaku Endō: Schweigen

Mit Shūsaku Endōs Werk "Schweigen" beweist der Septime Verlag erneut sein Gespür für außerordentliche Stoffe und Autoren.  Weiterlesen ›

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Mathias Énard: Straße der Diebe

Mathias Énard gehört mit nur 45 Jahren zu den ganz großen zeitgenössichen französischen Schriftstellern. Derzeit ist er mit seinem aktuellen Werk "Kompass", für das er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung am 22. März erhalten soll, in aller Munde. In seinem 2013 auf Deutsch erschienenen Roman "Straße der Diebe" nimmt er viele Themen voraus, die Europa heute bewegen. Weiterlesen ›

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Jiro Taniguchi: Die Sicht der Dinge

Jiro Tanaguchi gehört zu den berühmtesten Comic-Zeichnern Japans. Sein Ruhm in Europa basiert wohl auch darauf, dass er mit Bildern und Worten Themen aufgreift, die bei uns eher in anspruchsvollen Romanen zu finden sind. So zeigt "Die Sicht der Dinge" eindringlich, wie sehr wir in unseren Wahrnehmungen gefangen sind. Weiterlesen ›

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Martin Suter: Elefant

Wenn ein rosa Elefant auf dem Cover eines Buches prangt, fühle ich mich in meinem normalen Leserleben alles andere als angesprochen. Doch der Autor des Buches "Elefant" ist kein geringer als Martin Suter und der Roman ist im renommierten Diogenes Verlag erschienen. Da überwog dann doch meine Neugier. Weiterlesen ›

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Ruta Sepetys: Salz für die See

Litauen präsentiert als Schwerpunktland der kommenden Leipziger Buchmesse vom 23. bis 26. März in Leipzig 26 Neuerscheinungen. Dazu zählt auch der Roman "Salz für die See" der US-amerikanischen Schriftstellerin mit litauischen Wurzeln Ruta Sepetys. Eine gute Gelegenheit, mich mit der gänzlich unbekannten literarischen Landschaft Litauens ein wenig vertrauter zu machen. Weiterlesen ›

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Boaz Yakin und Nick Bertozzi: Jerusalem. Ein Familienporträt

Ich liebe Zufälle. Die bringen mir meistens die besten Leseerlebnisse. So ging es mir auch mit der Graphic Novel "Jerusalem. Ein Familienporträt" von Autor Boaz Yakin und Zeichner Nick Bertozzi. Eigentlich wollte ich nur einen meiner Söhne auf seiner Reise nach Hamburg begleiten und schon stehe ich vor einem auf Comics spezialisierten Buchladen. Zwei wunderbare Bücher mussten daraufhin in meine Tasche wandern.  Weiterlesen ›

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Amos Oz: Mein Michael

#MeinKlassiker: Anfang November fragte mich Birgit von Sätze&Schätze, ob ich mich an ihrem Projekt #Mein Klassiker beteiligen wolle. Unter dieser Überschrift stellen Blogger einen Klassiker aus ihrer Lektüreliste vor, der ihr Leseleben besonders beeinflusst hat. Eine solche Schlüssellektüre war für mich 1989 der Roman „Mein Michael“ von Amos Oz. Weiterlesen ›

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