Daniel Kehlmann: Tyll

Mit dem Roman "Tyll" kann mich Daniel Kehlmann erstmals seit seinem Debüt "Die Vermessung der Welt" wieder begeistern.

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Mira Magen: Zu blaue Augen

Frauenroman gilt als No-Go-Kategorie für ernsthafte Leser*innen. Zu Unrecht, wie die israelische Schriftstellerin Mira Magén immer wieder beweist.

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Elena Ferrante: Die Geschichte der getrennten Wege

Elena Ferrante löste in diesem Jahr einen Sturm der Begeisterung mit ihrer mehrbändigen neapolitanischen Geschichte der beiden Freundinnen Elena und Lila aus. Die ersten beiden Bände "Meine geniale Freundin" und "Die Geschichte eines neuen Namens" über die 50er- und 60er-Jahre lasen sich wie "Butterschnitte". Sicher ein Grund dafür, dass die Bücher internationale Bestseller wurden. Doch der aktuelle dritte Band geht inhaltlich andere Wege.

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Viet Thanh Nguyen: Der Sympathisant

"Der Sympathisant" vom US-amerikanischen Autor Viet Thanh Nguyen ist nichts weniger als eine der literarisch besten Analysen des Zusammenspiels von Kolonialismus, Kapitalismus und Kommunismus.

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Karan Mahajan: In Gesellschaft kleiner Bomben

Viel ist in den letzten Wochen über Karan Mahajans Buch "In Gesellschaft kleiner Bomben" geschrieben worden. Erstaunlicherweise wurde die Parallele zum Roman "Ein schönes Attentat" von dem israelischen Autor Assaf Gavron nicht gezogen. Ein Roman jagt den anderen so schnell, dass ein elf Jahre altes Buch schon nicht mehr präsent ist. Beide Bücher versuchen den Folgen und Ursachen von Terroranschlägen mit den Mitteln der Literatur nachzuspüren. In beiden Ländern gehören Bombenattentate für die Bevölkerung seit Jahrzehnten zum Alltag. Angesichts des jüngsten Anschlags in London sollten wir uns die Zeit nehmen und uns mit den Erfahrungen jenseits der engen europäischen Grenzen auseinandersetzen.

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Julia Wolf: Walter Nowak bleibt liegen

Ein Mann, der sein Gleichgewicht verliert, steht im Mittelpunkt des preisgekrönten Romans "Walter Nowak bleibt liegen" von Julia Wolf.

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Richard Ford: Zwischen ihnen

Richard Ford gehört zu den ganz großen amerikanischen Schriftstellern. Dennoch muss ich gestehen, dass ich bisher noch keinen seiner Romane gelesen habe. Nach der Lektüre seines jüngst auf Deutsch erschienenen Buches "Zwischen Ihnen" werden noch viele Titel von ihm auf meinem SUB landen und dort nicht liegen bleiben. Versprochen!

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Tijan Sila: Tierchen Unlimited

"Ich floh nackt und blutend auf einem Rennrad", so beginnt der Roman "Tierchen Unlimited" von Tijan Sila. Ein vielversprechender Anfang. Zumal die Erzählung über einen jungen Mann, der als Kind mit seinen Eltern aus der bosnischen Heimat nach Deutschland ausgewandert ist, in dem Tempo weiter geht.

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Karin Peschka: Autolyse Wien – Erzählungen vom Ende

Der diesjährige Bachmannwettbewerb in Klagenfurt hat mich mehr denn je angeregt, mir bisher noch gänzlich unbekannte Autoren zu erlesen. Hierzu gehört die österreichische Schriftstellerin Karin Peschka. Sie hatte das Pech, als erste Teilnehmerin des Wettbewerbs am Donnerstagmorgen anzutreten. Ihre Geschichte vom "Wiener Kindl" überzeugte am Ende des Wettbewerbs zwar nicht die Jury, erhielt aber den Publikumspreis. Hochverdient! Auch das Buch "Autolyse Wien", dessen Höhe- und Endpunkt das Wiener Kindl ist, überzeugt. Weiterlesen ›

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Shusaku Endo: Skandal

Sünde, Schuld und Scheinheiligkeit dominieren Shūsaku Endōs jüngst auf Deutsch erschienenen Roman "Skandal". Was ist Sünde? Wie viel Schuld laden wir auf uns? Wie sehr können wir unsere Bedürfnisse und Taten vor uns selber verbergen? Diesen Fragen geht der Autor, der zur christlichen Minderheit Japans gehörte, in seinem Werk nach. Weiterlesen ›

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Veröffentlicht unter Belletristik, Japan
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