Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben

Ehrlich gesagt, kann ich mir kaum etwas langweiligeres vorstellen als ein Roman über vier Collegestudenten einer Eliteuni. Bei all den Lobgesängen meiner Bloggerkolleg*innen und der bundesweiten Literaturkritik auf den Roman "Ein wenig Leben" der US-amerikansichen Autorin Hanya Yanagihara wurde ich denn doch neugierig. Zum Glück!

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Tomer Gardi: Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück

Der israelische Schriftsteller Tomer Gardi fiel schon bei seiner Teilnahme an den 42. Tagen der deutschen Literatur, dem Bachmannpreis 2016, als überaus humorvoll auf. Sein Humor zieht sich auch durch das jüngst beim Droschl Verlag veröffentlichte und von Anne Birkenhauer aus dem Hebräischen übersetzte Buch "Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück".

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Veröffentlicht unter Belletristik, Israel

Radka Denemarková: Ein Beitrag zur Geschichte der Freude

Radka Denemarková zählt zu den hochpolitischen literarischen Stimmen Tschechiens. Hochwertige Romane mit brisantem politischen Inhalt zu schreiben, ist eine besondere Kunst für sich, die die Autorin auch in ihrem jüngsten auf Deutsch erschienenen Roman "Ein Beitrag zur Geschichte der Freude" meisterhaft beherrscht.

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Veröffentlicht unter Belletristik, Tschechien

Roman Israel: Minimal ist besser

"Minimal ist besser" - so lautet der Titel des 200 Seiten umfassenden Plädoyers für eine mobile Lebensweise ohne viel eigenen Besitz. Der 1979 geborene deutsche Schriftsteller Roman Israel beschreibt darin sein Leben mit leichtem Gepäck.

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Veröffentlicht unter Belletristik, Deutschland

John Green: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

"Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist mein erster Roman des amerikanischen Erfolgsautors und Videobloggers John Green. Er richtet sich wie alle seine bisherigen Bücher mit Geschichten über Jugendliche an junge Leser. Letzteres bin ich nun nicht mehr, aber immerhin Mutter zweier junger Leser.

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Veröffentlicht unter Belletristik, USA

Das Debüt 2018

69 Bücher mit insgesamt 18.277 Seiten hat die Redaktion des Literaturblogs "Das Debüt" in diesem Jahr durchgelesen, um die fünf aus ihrer Sicht besten deutschsprachigen Debüts für den Bloggerpreis "Das Debüt 2018" zu nominieren. Janine Hasse, Sarah Jäger und Dr. Bozena Anna Badura haben es uns Jurymitgliedern in diesem Jahr mal wieder schwer gemacht, denn alle fünf Shortlist-Titel greifen relevante Themen auf. Allerdings überzeugt mich nicht jede der fünf literarischen Umsetzungen.

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Stefan Zweig: Buchmendel – Die unsichtbare Sammlung

Als Studentin liebte ich die Erzählungen von Stefan Zweig. Aber irgendwie sind mir seine Werke in den letzten Jahrzehnten abhanden gekommen. Dank des Topalian & Milani Verlages bin ich nun im Besitz eines hervorragend gestalteten Bandes mit zwei Novellen von Stefan Zweig. Der schmale Band lohnt sich nicht nur wegen seiner fabelhaften Gestaltung. Es sind die zeitlosen Geschichten eines großen Sprachkünstlers, die schlicht ergreifend sind.

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Veröffentlicht unter Belletristik, Österreich

Uwe Timm: Ikarien

Die "Stunde Null" nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges: Michael Hansen - ein deutschstämmiger US-amerikanischer Offizier soll im Auftrag der US-Armee die Hintergründe und Netzwerke des 1940 verstorbenen Eugenetikers Alfred Ploetz recherchieren. Wie wurde aus dem Sozialrevolutionär der Verfechter der "Rassenhygiene" und Wegbereiter des Mordapparates der Nationalsozialisten? Dieser Frage geht der Protagonist des Romans "Ikarien" von Uwe Timm nach. Eine Frage, die angesichts der wirren und populären Reden von Politikern und Bürgern in ganz Europa aktueller nicht sein könnte.

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Gunnar Cynybulk: Das halbe Haus

Polina, Frank und Jakob - drei Generationen einer Familie leben 1981 in einem Haus in Leipzig. Gunnar Cynybulk schildert in seinem bereits 2014 veröffentlichten Roman ein Familiendrama rund um Vertreibung und Flucht im 20. Jahrhundert. Weiterlesen ›

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Katerina Tuckova: Gerta. Das deutsche Mädchen

Havel, Kohout und Kundera - das waren bis zu Jaroslav Rudis Bucherfolgen der letzten Jahre die einzigen tschechischen Autoren, die ich gelesen hatte. Wie gut, dass ich beruflich das Team des Kulturjahres Tschechien mit dem Höhepunkt des Gastlandauftritts auf der Leipziger Buchmesse 2019 unterstützen darf und dadurch mit mir bisher gänzlich unbekannten Autorinnen und Autoren in Berührung komme. Ob Litauen oder Georgien, Frankreich oder die Schweiz - Gastländer sind einfach eine Bereicherung. Eine meine ersten Entdeckungen des Literaturlandes Tschechien ist Kateřina Tučková mit ihrem Roman "Gerta. Das deutsche Mädchen".

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Veröffentlicht unter Belletristik, Tschechien
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