Miljenko Jergovic: Die unerhörte Geschichte meiner Familie

Miljenko Jergović gehört zu meinen Lieblingsautoren. Vielleicht muss man seine Schreibe auch lieben, um sein Mammutwerk "Die unerhörte Geschichte meiner Familie“ von der ersten bis zur Seite 1.144 zu lesen. Denn der kroatische Schriftsteller erzählt sehr ausführlich und detailverliebt die Geschichte seiner Familie im 20. Jahrhundert. Eine Familiengeschichte, die gleichzeitig die Vielfalt des Balkans widerspiegelt. Weiterlesen ›

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Zsuzsa Bánk: Schlafen werden wir später

Noch bevor ich das jüngste Buch von Zsuzsa Bánk “Schlafen werden wir später“ zu Ende lesen konnte, erschienen Land auf, Land ab zahlreiche Rezensionen mit den unterschiedlichsten Lobeshymnen und Kritikpunkten. Am meisten hallte in mir das Urteil einer meiner liebsten (Lese-)Freundinnen nach: "Das Buch soll doch so banal sein. Da habe ich keine Lust drauf.“ Ist die Geschichte zweier Freundinnen, Mitte 40, die sich in ihren gegenseitigen Briefen aus ihrem Alltagsleben berichten, banal, unbedeutend und gewöhnlich? Oder sind die Lebenswege dieser beiden Frauen, gerade weil sie durchschnittlich akademisch gebildete Frauen in den 40er sind, interessant? Weiterlesen ›

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Jan Mohnhaupt: Der Zoo der Anderen

"Der Zoo der Anderen" – dieser Buchtitel erinnert nicht umsonst an den berühmten Kinofilm "Das Leben der Anderen". Der Journalist Jan Mohnhaupt schildert in seinem Werk die Geschichte der Zoos im Dritten Reich, in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Im Mittelpunkt des Buches mit dem Untertitel "Als die Stasi ihr Herz für Brillenbären entdeckte & Helmut Schmidt mit Pandas nachrüstete" stehen die beiden Berliner Zoos und ihre Direktoren.  Weiterlesen ›

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Albert M. Debrunner: “Zu Hause im 20. Jahrhundert”. Hermann Kesten. Biografie

Liegt es an den aktuellen politischen Entwicklungen oder fehlen uns zeitgenössische literarische Helden? Die Exilliteratur von Schriftstellern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sich vor Hitler, Stalin und ihren willigen Vollstreckern versucht haben in Sicherheit zu bringen, stehen in immer mehr Publikationen im Mittelpunkt. Ein Trend? Wenn ja, dann ist es ein Trend, den Freunde der anspruchsvollen Literatur nicht verpassen sollten. Weiterlesen ›

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Christoph Hein: Trutz

Es hätte ein wundervoller Roman werden können: Christoph Hein folgt in seinem jüngsten Buch "Trutz" den Spuren der Familien Trutz und Gejm durch die beiden Höllen des Nationalsozialismus und des Stalinismus. Weiterlesen ›

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Hisham Matar: Die Rückkehr

Der aus Libyen stammende Schriftsteller Hisham Matar hat mich 2011 mit seinem Roman "Geschichte eines Verschwindens“ in den Bann geschlagen. Sein aktuelles Werk "Die Rückkehr“ knüpft an diesen Roman oder besser an das lebenslange Trauma von Hisham Mater und seiner Familie an. Weiterlesen ›

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Alvydas Slepikas: Der Regengott und andere Erzählungen

Litauen, das Gastland der diesjährigen Leipziger Buchmesse, überrascht mit auffällig vielen interessanten Autoren. Zu den in Deutschland bereits bekannten Schriftstellern gehört Alvydas Šlepikas. Im Band „Der Regengott“ vereint der mitteldeutsche verlag 15 spannende Erzählungen aus einem kleinen litauischen Provinzstädtchen. Weiterlesen ›

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Dragan Velikic: Jeder muss doch irgendwo sein

Zahlreiche Schriftsteller, die noch im ehemaligen Jugoslawien geboren wurden, haben ihre Erfahrungen mit dem Zerfall des sozialistischen Staates und den darauf folgenden Balkankriegen literarisch verarbeitet. Sie zeichnen die Brüche und Narben der Individuen, der Familien und der Gesellschaft eindrücklich nach. Nahtlos reiht sich der autobiografisch stark inspirierte Roman „Jeder muss doch irgendwo sein“ von Dragan Velikić in diese Tradition ein. Weiterlesen ›

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Antonio Ortuno: Madrid, Mexiko

Gewalt gebiert Gewalt - auch über die Jahrzehnte und Kontinente hinweg. Der mexikanische Schriftsteller Antonio Ortuño findet für diese alte Weisheit in seinem Werk „Madrid. Mexiko“ eindrückliche Worte. Weiterlesen ›

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Lukas Bärfuss: Hagard

Es gibt viele gute Bücher mit interessanten Figuren, spannenden Geschichten oder politischen Botschaften. Und es gibt Romane und Erzählungen, die vor allem durch ihre Sprache überzeugen. Wenn beides zusammenkommt, ist das ein seltener Glücksfall. Ein solcher Glücksfall ist Lukas Bärfuss Roman "Hagard".  Weiterlesen ›

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