Hisham Matar: Die Rückkehr

Der aus Libyen stammende Schriftsteller Hisham Matar hat mich 2011 mit seinem Roman "Geschichte eines Verschwindens“ in den Bann geschlagen. Sein aktuelles Werk "Die Rückkehr“ knüpft an diesen Roman oder besser an das lebenslange Trauma von Hisham Mater und seiner Familie an. Weiterlesen ›

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Alvydas Slepikas: Der Regengott und andere Erzählungen

Litauen, das Gastland der diesjährigen Leipziger Buchmesse, überrascht mit auffällig vielen interessanten Autoren. Zu den in Deutschland bereits bekannten Schriftstellern gehört Alvydas Šlepikas. Im Band „Der Regengott“ vereint der mitteldeutsche verlag 15 spannende Erzählungen aus einem kleinen litauischen Provinzstädtchen. Weiterlesen ›

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Dragan Velikic: Jeder muss doch irgendwo sein

Zahlreiche Schriftsteller, die noch im ehemaligen Jugoslawien geboren wurden, haben ihre Erfahrungen mit dem Zerfall des sozialistischen Staates und den darauf folgenden Balkankriegen literarisch verarbeitet. Sie zeichnen die Brüche und Narben der Individuen, der Familien und der Gesellschaft eindrücklich nach. Nahtlos reiht sich der autobiografisch stark inspirierte Roman „Jeder muss doch irgendwo sein“ von Dragan Velikić in diese Tradition ein. Weiterlesen ›

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Antonio Ortuno: Madrid, Mexiko

Gewalt gebiert Gewalt - auch über die Jahrzehnte und Kontinente hinweg. Der mexikanische Schriftsteller Antonio Ortuño findet für diese alte Weisheit in seinem Werk „Madrid. Mexiko“ eindrückliche Worte. Weiterlesen ›

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Lukas Bärfuss: Hagard

Es gibt viele gute Bücher mit interessanten Figuren, spannenden Geschichten oder politischen Botschaften. Und es gibt Romane und Erzählungen, die vor allem durch ihre Sprache überzeugen. Wenn beides zusammenkommt, ist das ein seltener Glücksfall. Ein solcher Glücksfall ist Lukas Bärfuss Roman "Hagard".  Weiterlesen ›

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Giedra Radvilaviciute: Der lange Spaziergang auf einer kurzen Mole oder: Mein Spiel gegen mich selbst

Erzählte Essays nennt der Corso Verlag zutreffend die zehn Geschichten der litauischen Schriftstellerin Giedra Radvilavičiūtė unter der Überschrift „Der lange Spaziergang auf einer kurzen Mole oder: Mein Spiel gegen mich selbst“. Weiterlesen ›

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Andrej Platonow: Die Baugrube

Was geht uns ein russischer Roman aus dem Jahr 1930 an? Sehr viel! Andrej Platonow erlebte als Ingenieur den Umbruch vom Zarenreich in den sowjetischen Arbeiter- und Bauernstaat. Seine Erfahrungen mit der Utopie von einer besseren Gesellschaft, die man auf der Ermordung von Millionen Menschen errichten will, hat er in diesem zeitlos gültigen Roman verarbeitet. Weiterlesen ›

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Katja Kettu: Feuerherz

1937 flieht die junge Irga auf Skiern aus ihrer finnischen Heimat in die Arme ihres Geliebten. Wolfzahn, wie sie ihn nennt, ist ein Sowjetbürger, der die damals noch durchlässige Grenze für die kommunistische Propaganda in Finnland nutzt und ganz nebenbei Irga schwängert. Als Leserin des Romans „Feuerherz“ von Katja Kettu möchte man ihr zurufen: Kehr um! Weiterlesen ›

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Nenad Velickovic: Vater meiner Tochter

Ein Mann in der Midlife-Crisis. Das ist nicht neu und selten spannend. Aber Nenad Veličković erzählt die Sinneskrise aus der Perspektive eines Bürgers von Sarajevo, dem die blutige Geschichte der Stadt im Nacken sitzt. Weiterlesen ›

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Natascha Wodin: Sie kam aus Mariupol

Was für eine Geschichte: Die Schriftstellerin Natascha Wodin wächst in einer ärmlichen Siedlung von ehemaligen Ostarbeiterinnen am Stadtrand von Nürnberg auf. Ihre Mutter kündigt lange ihren Selbstmord an und geht dann tatsächlich am 10. Oktober 1956 ins Wasser. Sie hinterlässt zwei in hohem Maße traumatisierte Kinder, die im Heim aufwachsen, weil der Vater schon lange vorher das Weite gesucht hat. Knapp 60 Jahre nach dem Tod der Mutter setzt sich Natascha Wodin hin und sammelt ihre eigenen Puzzlestücke der Erinnerung und verknüpft sie mit den Informationen, die ihr das World Wide Web über ihre Familie preisgibt.  Weiterlesen ›

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