Szczepan Twardoch: Drach

Der polnische Schriftsteller Szczepan Twardoch erzählt in seinem neuen Roman "Drach" die Geschichte der schlesischen Familie Magnor von Anfang des 20. bis Anfang des 21. Jahrhunderts. Das klingt zunächst alles andere als spektakulär. Doch die Erzählweise macht den Roman zu einer Besonderheit. Weiterlesen ›

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Rasha Khayat: Weil wir längst woanders sind

Flucht und Flüchtende - das Thema beherrscht die öffentliche und veröffentlichte Meinung seit Monaten. Integration im Sinne von Anpassung an die einzig anzustrebende westliche Lebensweise wird landauf und landab gefordert. Was sagen eigentlich Menschen dazu, die selbst oder deren Eltern nach Deutschland für Arbeit, Ausbildung oder Zukunft gekommen sind? Menschen, die in mehreren Ländern aufgewachsen und von verschiedenen Kulturen geprägt wurden? Weiterlesen ›

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Nicholas Shakespeare: Broken Hill

Ich liebe die Bücher von Bruce Chatwin. Was liegt also näher, als einen Roman seines Biographen Nicholas Shakespeare zu lesen? Das jüngste Werk des britischen Schriftstellers Nicholas Shakespeare ist gerade erst bei Hoffmann und Campe erschienen. Nur 125 Seiten umfasst der Roman "Broken Hill", der auf ganz eigene Art das Leben im Exil aufgreift.

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Jonas Karlsson: Das Zimmer

Was könnte langweiliger sein als die Geschichte eines jungen ehrgeizigen Mannes, der seinen neuen Job in einer Behörde antritt. Denkste. Der Roman "Das Zimmer" des schwedischen Schriftstellers und Schauspielers Jonas Karlsson zieht den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile in den Bann.  Weiterlesen ›

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GORAN VOJNOVIĆ: VATERS LAND

Im letzten Sommer reiste ich wie viele hunderttausende Urlauber nach Kroatien. Glänzende Fassaden, sonnige Kulissen und Kommerz für Massentouristen prägten das Bild. Dennoch verging kein Tag, an dem ich nicht an die kriegerischen Auseinandersetzungen in Kroatien und Slowenien dachte, die in Folge ihrer jeweiligen Unabhängigkeitserklärungen vor 25 Jahren aufflammten. Wie können die Menschen auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien nach all den Greultaten miteinander leben? Weiterlesen ›

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Andrej Nikolaidis: Der Sohn

"Der Sohn" ist ein Schriftsteller, der nicht mehr schreibt. Er ist ein Sohn, der keinen Kontakt mehr zu seinem gegenüber lebenden Vater hat. Er ist ein Mensch, der andere Menschen verabscheut und die Begegnung mit ihnen vermeidet. Und doch leidet er unermesslich, als sich seine Frau von ihm trennt. Einen Tag und eine Nacht kann der Leser ihm auf seinen Wegen durch das öde Städtchen auf dem Balkan folgen. Eine lohnenswerte Tour... Weiterlesen ›

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Karim El-Gawhary & Mathilde Schwabeneder: Auf der Flucht

Reportagen von beiden Seiten des Mittelmeeres haben die beiden Journalisten Karim El-Gawhary und Mathilde Schwabeneder in ihrem Buch "Auf der Flucht" zusammengestellt. Weiterlesen ›

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Siegfried Lenz: Der Überläufer

Romane aus dem Nachlass herauszugeben, ist oft ein zweischneidiges Schwert. In den meisten Fällen wollte der Künstler oder seine Familie das Erscheinen des Werkes aus gutem Grunde verhindern. Doch bei Siegfried Lenz lag der Fall anders. Weiterlesen ›

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Tom Hillenbrand: Der Kaffeedieb

Ein Leben ohne Kaffee ist heute in Europa kaum vorstellbar. Doch von der arabischen Luxuskaffeebohne zum Massenprodukt war es ein langer Weg. Die ersten Schritte auf diesem Weg Ende des 17. Jahrhunderts zeichnet Tom Hillenbrand in seinem jüngsten Krimi "Der Kaffeedieb" nach. Weiterlesen ›

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Pierre Jarawan: Am Ende bleiben die Zedern

Seit meiner Jugend verbinde ich mit dem Libanon Krieg, Tod und Terror. Glaubenskriege innerhalb der Bevölkerung sowie massive auch militärische Einflussnahme durch die Nachbarstaaten Syrien, Israel und zunehmend dem Iran setzten dem Land auch nach dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs (1975-1990) zusätzlich zu. Nach der Lektüre von Pierre Jarawans Roman "Am Ende bleiben die Zedern" habe ich erstmals das Gefühl, eine leise Ahnung von der komplexen Konfliktstruktur im Land und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung zu haben. Dieser außergewöhnliche Roman enthält nicht nur eine Fülle an historischen und politischen Informationen. Die Geschichte ist zudem psychologisch dicht erzählt und spannend wie ein Krimi zu lesen. Weiterlesen ›

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