Dmitry Glukhovsky: Text

"Text" heißt der Roman des jungen, 1979 in Moskau geborenen, Autors Dmitry Glukhovsky. Auf den ersten Blick ist die Überschrift Text für einen Roman doch sehr einfallslos. Gemeint ist aber nicht der Romantext, sondern der Text von den Textnachrichten, die der Gegenspieler des Protagonisten Familie, Freunden und Kollegen geschickt hat. Was ist daran spannend? Alles!

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Marek Sindelka: Der Fehler

Langsam, Buch für Buch, lese ich mich im Vorfeld des Gastlandauftritts Tschechiens zur Leipziger Buchmesse 2019 durch die tschechische Gegenwartsliteratur. Nicht auf Tschechisch. Denn leider beherrsche ich diese Sprache gar nicht, sondern auf Deutsch. Aus Anlass des Gastlandauftritts fördert das tschechische Kulturministerium mehr Übersetzungen ins Deutsche als üblicherweise, sodass ich die Sprachbarriere überwinden kann. Zum Glück! Denn Autoren*innen wie Radka Denemarková oder Marek Šindelka sind wahre Glücksfälle.

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Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele

Der Roman "Das Verschwinden des Josef Mengele" gehört zu den wohl qualvollsten Büchern, die ich je gelesen habe. Dass ich dennoch bis zur letzten Seite durchgehalten habe, liegt an dem großartigen französischen Autoren Olivier Guez. Weiterlesen ›

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Francesca Melandri: Alle, außer mir

Selten hat mich ein Buch dermaßen in den Bann gezogen wie der Roman "Alle, außer mir" von Francesca Melandri.

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Christoph Hein: Verwirrnis

Mittlerweile habe ich eine ganze Reihe von Büchern von Christoph Hein gelesen. Es ist faszinierend, wie er es immer wieder schafft, in der deutsch-deutschen Geschichte ein interessantes Detail zu finden und zu einem Romanstoff zu verarbeiten. "Verwirrnis" sein jüngster, gerade erst veröffentlichter Roman, dreht sich um das Thema Homosexualität in den beiden deutschen Staaten.

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Verena Lueken: Anderswo

Die Schriftstellerin Verena Lueken ist neun Jahre älter als ich. Wir sind eine Generation mit an Körper und Seele kriegsversehrten Eltern, die unter der Kälte und dem Schweigen derselben litt. Hatten wir Angst, sie mit Fragen zum Dritten Reich zu bestürmen? Waren wir desinteressiert, weil "ihre" Geschichte so weit weg zu sein schien von unserer Gegenwart? "Wir zogen die Grenzen zwischen den Schmerzen der Vergangenheit und den Versprechen der Zukunft. Als gäbe es keine Verbindung zwischen den beiden", schreibt Verena Lueken in ihrem jüngsten Roman "Anderswo". Meisterhaft erzählt die Autorin die Geschichte einer starken, selbstbestimmten Reisejournalistin mittleren Alters, die Jahrzehnte nach dem Tod ihres Vaters seinen und damit ihren (Familien-)Geheimnissen nachspürt.

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Herman Kesten: Die fremden Götter

"So verschließen sie ihre Herzen, ihre Türen, ihre Länder voreinander, und wenn es zu spät ist, reut es sie." So lautet mein Schlüsselsatz aus Herman Kestens Roman "Die fremden Götter".

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Moische Kulbak: Die Selmianer

Dank meiner ehemaligen Jiddischlehrerin und langjährigen Freundin Esther Alexander-Ihme habe ich diesen wunderbaren 396. Band der Anderen Bibliothek entdeckt. Die hervorragende Übersetzung aus dem Jiddischen stammt von Esther Alexander-Ihme und Niki Graça. Moische Kulbak schrieb Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre "Die Selmianer" im sowjetischen Minsk, wohin er aus dem polnischen Wilna umgezogen war.

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Eyal Megged: Oschralien

Ich liebe Literatur aus Israel und habe fast alles gelesen, was in den Jahrzehnten seit der Staatsgründung auf Deutsch erschienen ist. Aber Eyal Meggeds Werk "Oschralien" empfand ich als reine Zeitverschwendung.

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Lionel Shriver: Eine amerikanische Familie

Ihr denkt, die Bankenkrise ist überstanden? Weit gefehlt, wenn man der US-amerikanischen Autorin Lionel Shriver glauben darf. Ihr Roman "Eine amerikanische Familie" spielt im Jahr 2029.

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