Isaac Bashevis Singer: Jarmy und Keila

Ich gebe zu, bei Büchern verstorbener, berühmter Schriftsteller, die im Nachlass „gefunden“ werden, bin ich sehr vorsichtig. Oft ist die Veröffentlichung solcher Werke unabhängig von der Qualität des Buches. Doch im vorliegenden Fall, „Jarmy und Leila“ von Isaac Bashevis Singer, stimmt die Qualität und ich kann dem Jüdischen Verlag im Suhrkamp Verlag nur zum Buch gratulieren.

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Mareike Fallwickl: Das Licht ist hier viel Heller

Bereits mit ihrem Debütroman „Dunkelgrün fast schwarz“ hat mich Bloggerkollegin Mareike Fallwickl als Autorin zutiefst überzeugt. Umso mehr freut es mich, dass auch ihr zweiter Roman „Das Licht ist hier viel heller“ klug und fesselnd geschrieben ist. Weiterlesen ›

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Eugen Ruge: Metropol

„Ich sehe was, was du nicht siehst. Das Spiel hast du mir beigebracht. Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist: Deine Kaderakte, Charlotte“, das ist einer der Schlüsselsätze aus Eugen Ruges jüngstem Werk „Metropol“. Charlotte ist seine Großmutter und das Buch ein Versuch, das Geheimnis der Großmutter zu lüften.

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Amitav Ghosh: Die Inseln

Wer es liebt, per Literatur durch die Welt zu reisen, kommt am Roman „Die Inseln“ des indisch-amerikanischen Autors Amitav Ghosh nicht vorbei.

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Alexander Osang: Die Leben der Elena Silber

Wie im Rausch habe ich den jüngsten Roman „Die Leben der Elena Silber“ von Alexander Osang gelesen.

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Arif Anwar: Kreise ziehen

Auf dem Buchmarkt gibt es zahlreiche Bücher über den Kolonialismus des Britischen Empire und seine Folgen. Mit dem Roman „Kreise ziehen“ legt der kanadische Schriftsteller Arif Anwar ein besonders lesenswertes Buch zum Thema vor.

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Jan Kjærstad: Berge

Norwegen ist das Gastland der Frankfurter Buchmesse und verspricht viele spannende Entdeckungen. Dazu gehört auch Jan Kjærstads Roman „Berge“, der mich anlässlich des Anschlags auf eine Synagoge und einen Dönerladen in Halle ins Mark trifft.

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Sherko Fatah: Schwarzer September

Die 70er Jahre waren von zahlreichen Terroranschlägen geprägt, die selbst mich als Kind in Angst und Schrecken versetzten. Besonders entsetzlich war der Terroranschlag auf die israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Verantwortlich für das Attentat war eine Gruppe palästinensischer Terroristen, die unter dem Namen „Schwarzer September“ agierten. Der Name soll an den Beginn des Rauswurfs palästinensischer Untergrundgruppen aus Jordanien durch dessen Sicherheitskräfte im September 1970 erinnern. An diese historisch belegten Fakten knüpft Sherko Fatah mit seinem neuen, wie er selbst betont, fiktiven Roman „Schwarzer September“ an.

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Slobodan Snajder: Die Reparatur der Welt

Jahrzehntelang wurde über die Geschichte der sogenannten „Volksdeutschen“ wenig geschrieben. Sie galten pauschal als Unterstützer Hitlers, als Faschisten, denen die Vertreibung aus Schlesien, Böhmen oder woher auch immer mehr oder weniger Recht geschah. Mit Slobodan Šnajders Roman „Die Reparatur der Welt“ liegt nun ein weiterer hoch spannender, differenzierter Roman zum Schicksal deutscher Auswanderer im 18. und vor allem im 20. Jahrhundert vor.

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Dror Mishani: Drei

Der israelische Schriftsteller Dror Mishani wurde hierzulande bekannt mit seinen Krimis „Vermisst“ und „Die schwere Hand“ rund um den Ermittler Avi Avraham. Doch erst in seinem jüngsten Werk „Drei“ zeigt der Literaturwissenschaftler sein ganzes Können.

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