John Green: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

"Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist mein erster Roman des amerikanischen Erfolgsautors und Videobloggers John Green. Er richtet sich wie alle seine bisherigen Bücher mit Geschichten über Jugendliche an junge Leser. Letzteres bin ich nun nicht mehr, aber immerhin Mutter zweier junger Leser.

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Das Debüt 2018

69 Bücher mit insgesamt 18.277 Seiten hat die Redaktion des Literaturblogs "Das Debüt" in diesem Jahr durchgelesen, um die fünf aus ihrer Sicht besten deutschsprachigen Debüts für den Bloggerpreis "Das Debüt 2018" zu nominieren. Janine Hasse, Sarah Jäger und Dr. Bozena Anna Badura haben es uns Jurymitgliedern in diesem Jahr mal wieder schwer gemacht, denn alle fünf Shortlist-Titel greifen relevante Themen auf. Allerdings überzeugt mich nicht jede der fünf literarischen Umsetzungen.

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Stefan Zweig: Buchmendel – Die unsichtbare Sammlung

Als Studentin liebte ich die Erzählungen von Stefan Zweig. Aber irgendwie sind mir seine Werke in den letzten Jahrzehnten abhanden gekommen. Dank des Topalian & Milani Verlages bin ich nun im Besitz eines hervorragend gestalteten Bandes mit zwei Novellen von Stefan Zweig. Der schmale Band lohnt sich nicht nur wegen seiner fabelhaften Gestaltung. Es sind die zeitlosen Geschichten eines großen Sprachkünstlers, die schlicht ergreifend sind.

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Uwe Timm: Ikarien

Die "Stunde Null" nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges: Michael Hansen - ein deutschstämmiger US-amerikanischer Offizier soll im Auftrag der US-Armee die Hintergründe und Netzwerke des 1940 verstorbenen Eugenetikers Alfred Ploetz recherchieren. Wie wurde aus dem Sozialrevolutionär der Verfechter der "Rassenhygiene" und Wegbereiter des Mordapparates der Nationalsozialisten? Dieser Frage geht der Protagonist des Romans "Ikarien" von Uwe Timm nach. Eine Frage, die angesichts der wirren und populären Reden von Politikern und Bürgern in ganz Europa aktueller nicht sein könnte.

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Gunnar Cynybulk: Das halbe Haus

Polina, Frank und Jakob - drei Generationen einer Familie leben 1981 in einem Haus in Leipzig. Gunnar Cynybulk schildert in seinem bereits 2014 veröffentlichten Roman ein Familiendrama rund um Vertreibung und Flucht im 20. Jahrhundert. Weiterlesen ›

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Katerina Tuckova: Gerta. Das deutsche Mädchen

Havel, Kohout und Kundera - das waren bis zu Jaroslav Rudis Bucherfolgen der letzten Jahre die einzigen tschechischen Autoren, die ich gelesen hatte. Wie gut, dass ich beruflich das Team des Kulturjahres Tschechien mit dem Höhepunkt des Gastlandauftritts auf der Leipziger Buchmesse 2019 unterstützen darf und dadurch mit mir bisher gänzlich unbekannten Autorinnen und Autoren in Berührung komme. Ob Litauen oder Georgien, Frankreich oder die Schweiz - Gastländer sind einfach eine Bereicherung. Eine meine ersten Entdeckungen des Literaturlandes Tschechien ist Kateřina Tučková mit ihrem Roman "Gerta. Das deutsche Mädchen".

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Grigori Kanowitsch: Die Freuden des Teufels

Die vielfältige litauische Geschichte und gesellschaftliche Zusammensetzung spiegeln sich in Person und Werk von Grigori Kanowitsch wider.

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Maxim Biller: Sechs Koffer

Bei der Lektüre von Maxim Billers jüngstem Werk "Sechs Koffer" hat mich ein wahrer Leserausch ergriffen.

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Dmitry Glukhovsky: Text

"Text" heißt der Roman des jungen, 1979 in Moskau geborenen, Autors Dmitry Glukhovsky. Auf den ersten Blick ist die Überschrift Text für einen Roman doch sehr einfallslos. Gemeint ist aber nicht der Romantext, sondern der Text von den Textnachrichten, die der Gegenspieler des Protagonisten Familie, Freunden und Kollegen geschickt hat. Was ist daran spannend? Alles!

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Marek Sindelka: Der Fehler

Langsam, Buch für Buch, lese ich mich im Vorfeld des Gastlandauftritts Tschechiens zur Leipziger Buchmesse 2019 durch die tschechische Gegenwartsliteratur. Nicht auf Tschechisch. Denn leider beherrsche ich diese Sprache gar nicht, sondern auf Deutsch. Aus Anlass des Gastlandauftritts fördert das tschechische Kulturministerium mehr Übersetzungen ins Deutsche als üblicherweise, sodass ich die Sprachbarriere überwinden kann. Zum Glück! Denn Autoren*innen wie Radka Denemarková oder Marek Šindelka sind wahre Glücksfälle.

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Veröffentlicht unter Belletristik, Tschechien
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