Helga Schubert: Vom Aufstehen

Alljährlich reise ich persönlich oder in Gedanken per Liveübertragung im Fernsehen zu den Tagen der deutschsprachigen Literatur nach Klagenfurt. Der Literaturwettbewerb hat alles, was ich mir von der Buchcommunity wünsche: literarische Neuentdeckungen und leidenschaftliche Streitgespräche unter sonnigem Himmel. Im letzten Jahr brillierte die 80-jährige Helga Schubert mit der Erzählung „Vom Aufstehen“, für die sie den Ingeborg-Bachmann-Preis 2020 erhielt. Nun ist der gleichnamige Band „Vom Aufstehen“ bei dtv erschienen und gleich für die nächsten Preise nominiert worden. Zu Recht! Weiterlesen ›

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David Diop: Nachts ist unser Blut schwarz

Mit dem International Booker Prize 2021 ausgezeichnet: David Diops Roman „Nachts ist unser Blut schwarz“ übersetzt von Andreas Jandl führt zurück in einer der dunkelsten Kapitel europäischer Geschichte. Weiterlesen ›

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Matthias Jügler: Die Verlassenen

Vor gut 31 Jahren brachte die Friedliche Revolution die Mauern, die die DDR umgab, zum Einstürzen. Ende gut, alles gut? Keineswegs, wie Mathias Jüglers Roman „Die Verlassenen“ eindrücklich zeigt. Denn das Unrecht der sozialistischen Diktatur hinterlässt auch Jahrzehnte später viel Leid und Schmerz. Weiterlesen ›

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Hildegard E. Keller: Was wir scheinen

Selten hat mich ein Roman sprachlich wie inhaltlich so begeistert wie „Was wir scheinen“ von Hildegard E. Keller. Weiterlesen ›

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Arnon Grünberg: Besetzte Gebiete

Urkomisch und superklug – so kennt man die Romane des niederländischen Schriftstellers Arnon Grünberg. Nahtlos reiht sich sein aktueller Roman „Besetzte Gebiete“ in diese Riege grandioser Bücher ein, die nichts für humorbefreite oder politisch gänzlich korrekte Menschen sind. Weiterlesen ›

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Tomasz Jedrowski: Im Wasser sind wir schwerelos

Nur im Wasser sind Ludwik und Janusz – die beiden Protagonisten des Romans „Im Wasser sind wir schwerelos“ des Schriftstellers Tomasz Jedrowski schwerelos. Denn an Land ist die homophobe Bevölkerung und Diktatur zu bedrückend für die Liebenden. Weiterlesen ›

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Sasha Filipenko: Der ehemalige Sohn

Die Massenproteste in Weißrussland im Sommer 2020 haben den Blick der Weltöffentlichkeit für kurze Zeit auf die bereits seit Jahrzehnten anhaltende Diktatur von Aljaksandr Lukaschenka gelenkt. Der Diktator ist längst aus den Schlagzeilen raus. Dafür hat es zum Glück der in Minsk geborene hochtalentierte Autor Sasha Filipenko zumindest in die Kulturredaktionen geschafft.

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Dana Grigorcea: Die nicht sterben

Die Geister der Vergangenheit bevölkern den Roman „Die nicht sterben“ von Dana Grigorcea. Klug, einfühlsam und unglaublich fantasievoll erzählt die in Rumänien geborene Autorin vom Leben im Postkommunismus.

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Ines Geipel: Die Tochter des Diktators

Selten hat mich ein Roman so stark gefesselt wie „Die Tochter des Diktators“ von Ines Geipel. Die 1960 geborene Autorin erzählt von der Liebe in Zeiten der Willkür, von der Liebe von Beate Ulbricht und Ivano Matteoli. Weiterlesen ›

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Goran Fercec: Wunder wird es hier keine geben

Dank des literarischen Netzwerkes TRADUKI finden so spannende Bücher wie der Roman von Goran Ferčec „Wunder wird es hier keine geben“ ihren Weg in die deutschsprachigen Buchhandlungen. Weiterlesen ›

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