Elliot Perlmann: Sieben Seiten der Wahrheit

Seit drei Jahren schleiche ich um das Buch "Sieben Seiten der Wahrheit" von Eliot Perlmann herum. Warum? Ganz einfach, es hat 859 Seiten. Ist ein so dickes Buch gut, bist du tagelang für niemanden erreichbar. Ist es schlecht, quält es dich verdammt lange.

Also, was tun mit diesem Werk? Es unbedingt lesen! Ich war zwei Tage lang völlig eingesogen von dem Roman. Von der ersten bis zur letzten Seite schafft der australische Autor es, den Leser zu fesseln.

Er schildert sieben Menschen, die miteinander verbunden sind. Unerfüllte Liebe kennzeichnet das Dasein der Protagonisten. Und so erzählt Perlmann sieben Versionen von der Wahrheit über die verzweifelte Liebe zwischen Paaren, Ex-Paaren, Vätern und Söhnen, Vätern und Töchtern. Schonungslos rechnet hier jeder mit jedem ab und doch empfindet der Leser Empathie für alle beteiligten Personen.

Nebenbei skizziert der Autor gesellschaftliche Missstände in Australien. Ob Finanzmarkt, Gesundheitswesen oder Justiz - der Roman spielt zwar in Australien - er greift aber Themen auf, die überall relevant sind.

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) 2008, ISBN 9783421043412

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Veröffentlicht unter Australien, Belletristik
Ein Kommentar auf “Elliot Perlmann: Sieben Seiten der Wahrheit
  1. Basil sagt:

    Schoener Post, ich komme ab jetzt oefter

1 Pings/Trackbacks für "Elliot Perlmann: Sieben Seiten der Wahrheit"
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