George Orwell: Tage in Burma

Wer lieber Romane als Geschichtsbücher liest, dem sei zum Thema Burma der Klassiker von George Orwell "Tage in Burma" ans Herz gelegt. 80 Jahre ist es her, dass George Orwell seinen Dienst als britischer Offizier in Burma quittierte und beschloss, Schriftsteller zu werden. Ein guter Entschluss, schließlich bescherte er uns unter anderem die "Farm der Tiere" und "1984". Ebenso lesenswert ist auch sein Roman über Burma, in dem er seine Erlebnisse als Offizier seiner Majestät verarbeitete.

Schonungslos, humorvoll und zuweilen boshaft schildert er in seinem Roman die britischen Bewohner eines burmesischen Provinznestes in den 20iger Jahren. Rassismus, Selbstverliebtheit und Langeweile prägen das gesellschaftliche Leben dieser kleinen Gemeinschaft. Ob Offiziere, Geschäftsleute, Ehefrauen oder auf Ehemänner hoffende junge Damen - sie alle bekommen ihr Fett von Meister Orwell weg. Ein starkes Stück Weltliteratur, dass federleicht zu lesen ist und über Großbritannien mindestens so viel verrät wie über Burma.

Diogenes Verlag AG Zürich ISBN 9783257203080

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Veröffentlicht unter Belletristik, Birma, Burma, Großbritannien

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