Jessica Lind: Mama

Nominiert für den Bloggerpreis „Das Debüt“ 2021: Jessica Linds Debütroman „Mama“. Amira und Joseph heißen die beiden Protagonisten des Romans. Das klingt fast wie Maria und Joseph.

Allerdings nächtigt das Paar nicht in einem Stall, sondern in einer einsam im Wald gelegenen Hütte. Zu Beginn erscheint der Roman, ein Beziehungsdrama zu sein. Ein Paar streitet sich, verarbeitet düstere Familiengeheimnisse und arbeitet am Wunschbaby.

Kapitel für Kapitel, Seite für Seite erscheint die Erzählung in immer mystischerem Gewand. Traum und Wirklichkeit vermengen sich. Die Hauptrolle spielt der dunkle Wald mit seinen Gespenstern.

Oder ist der Wald mit seinen Figuren nur ein Sinnbild für die Ängste der Mutter? Denn irgendwann scheint Amira tatsächlich Mama geworden zu sein. Eine gute, eine schlechte Mutter? Eine gute, eine schlechte Ehefrau? Liebt sie ihren Mann und den Vater von Luise? Liebt Sie das Kind oder die Idee von einem Kind?

Ich weiß es nicht! Ich weiß aber, dass hier für mich zu viel Mystik im Spiel ist. Dennoch zog mich das Buch in seinen Bann und erzeugt durchaus einen Leserausch.

Hinweis: Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars hat keinerlei Einfluss auf meine Rezension.

Verlag Kremeyer Scheriau ISBN 9783218013031

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