John Updike: Die Tränen meines Vaters

Endlich, endlich habe ich ein mit "Die Tränen meines Vaters" ein Buch von John Updike gelesen. Warum? Weil ich in der Buchhandlung an dem Titel hängen blieb und anschließend noch im Laden die erste Erzählung lesen musste.

Die Geschichte "Marokko" hat mich regelrecht eingesaugt. Vieles hat mich an meine Kindheit und unsere "abenteuerlichen" Familienreisen in den 60er und 70er Jahren erinnert. Updike schildert die Urlaubsreise einer amerikanischen Familie 1969 nach und durch Marokko. Voller Humor und Augenzwinkern begleitet er die Familie. Großartig.

Insgesamt sind die Erzählungen von unterschiedlicher Kraft. Zu meinen weiteren Favoriten gehören: "Spielarten religiöser Erfahrung" über den Einsturz der Türme am 11. September und die "Tränen meines Vaters" über eine Vater-Sohn-Beziehung. Manches wie "Das volle Glas" plätschert vor sich hin. Unterm Strich macht der Erzählband Lust auf mehr Updike.

Rowohlt Verlag 2011, ISBN 978 3 498 06889 9

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Veröffentlicht unter Belletristik, USA
Ein Kommentar auf “John Updike: Die Tränen meines Vaters
  1. eilenberger,tino sagt:

    ich liebe john updike

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