Katja Oskamp: Marzahn, mon Amour. Geschichte einer Fußpflegerin

In Zeiten der großen Wahlerfolge für die AfD ist immer wieder die Rede davon, wie wenig Beachtung die wahren Bürger des Landes von Seiten der Intellektuellen erhalten. Ein wunderbares Gegenbeispiel ist das Buch „Marzahn, mon amour“ der Schriftstellerin Katja Oskamp.

Katja Oskamp blickt den kleinen Leuten im Berliner Stadtviertel Marzahn nicht nur in die Augen, sondern auch auf die Füße. Seit dem Jahr 2015 arbeitet sie in dem Viertel als Fußpflegerin, zu unsicher ist das Einkommen der Schriftstellerin.

Auf jeder Seite des Buches spürt man ihre Wertschätzung für die Arbeit als solche, für ihre Kolleginnen und für die Menschen, die ihre professionelle Hilfe und menschliche Wärme suchen.

Liebevoll und klug zugleich erzählt sie vom Leben der höchst unterschiedlichen Kunden. Dabei entsteht ein kleines, unbedingt lesenswertes Kaleidoskop der Marzahner Bewohner.

Hanser Berlin ISBN 9783446265110

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Helga Flatland: Eine moderne Familie

Der Inbegriff einer wohlsituierten und entspannten norwegischen Familie steht im Mittelpunkt des Romans „Eine moderne Familie“ von Helga Flatland. Doch hinter der Fassade bröckelt der Familienzusammenhalt. Wie die Autorin das Bröckeln, Knirschen und Knarzen beschreibt, ist lesenswert.

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Dirk Brauns: Die Unscheinbaren

Betrug ist das große Thema des deutsch-deutschen Romans „Die Unscheinbaren“ von Dirk Brauns.

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Sorj Chalandon: Am Tag davor

Es kommt selten vor, dass ich mich von der Begeisterung des Literarischen Quartetts anstecken lasse. Doch in Fall von Sorj Chalandons Roman „Am Tag davor“ habe ich nur Sekunden nach dem Ende der Sendung das E-Book runtergeladen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

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Regina Scheer: Machandel

Seit dem Aufstieg der AfD insbesondere in Ostdeutschland wird viel über die speziellen Erfahrungen geschrieben und gesprochen, die die Bürger der ehemaligen DDR gemacht haben. Wer ein tieferes Verständnis für die Vielschichtigkeit der DDR und ihrer Bürger entwickeln will, sollte weniger Talk-Shows schauen und lieber den Roman „Machandel“ von Regina Scheer lesen.

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Jan Novak / Jaromir 99: Tschechenkrieg

In diesem Jahr durfte ich die digitale Kommunikation des Gastlandauftritts Tschechien auf der Leipziger Buchmesse unterstützen. Ein großer Vorteil: Für die Erstellung der Websitetexte erhielt ich von vielen Verlagen Rezensionsexemplare der tschechischen Autoren. Auf ein Buch war ich besonders neugierig: Die Graphic Novel „Tschechenkrieg“ von Autor Jan Novák und Zeichner Jaromír 99.

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Charles Lewinsky: Der Stotterer

Charles Lewinsky zählt zu meinen liebsten Diogenes-Autoren, weil er auf unnachahmliche Weise die Tiefen unserer Seele auslotet. Deshalb konnte ich auch an seinem jüngsten Werk „Der Stotterer“ nicht vorbeigehen.

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Regina Scheer: Gott wohnt im Wedding

Die Geschichte eines Mietshauses und seiner Bewohner erzählt Regina Scheer in ihrem jüngsten Roman „Gott wohnt im Wedding“. Dabei kommen nicht nur die Mieter seit dem Bau des Hauses 1890, sondern auch das Mietshaus selber zu Wort. Ein guter Plot, der aber mit zu viel Erzählsträngen überfrachtet ist. Weiterlesen ›

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Golnaz Hashemzadeh Bonde: Was bleibt von uns

Von Träumen, die an der harten Realität der Diktatur und der Migration zerplatzen, erzählt die schwedische Autorin Golnaz Hashemzadeh Bonde in ihrem Roman „Was bleibt von uns“.

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Nathan Englander: Dinner am Mittelpunkt der Erde

Lange habe ich kein so kluges Buch über den Nahost-Konflikt gelesen wie „Dinner am Mittelpunkt der Erde“ von Nathan Englander.

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