Ingo Schulze: Die rechtschaffenen Mörder

In seinem jüngsten Werk „Die rechtschaffenen Mörder“ lässt Ingo Schulze ein Stück DDR auferstehen. Erzählt wird die Geschichte des Dresdner Bücherliebhabers und Antiquars Norbert Paulini und seines Umfeldes.
Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , ,

Negar Djavadi: Desorientale

Der Roman „Desorientale“ von Négar Djavadi, 2017 auf Deutsch erschienen, führt die Lesenden vom Iran der 40er-Jahre ins Frankreich der Gegenwart. #backlistlesen lohnt sich! Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , , , , ,

Jeremy Tiang: Das Gewicht der Zeit

Zu den vielen neuen Frühjahrstiteln, die aufgrund der Corona-Pandemie wenig Aufmerksamkeit erhalten, gehört Jeremy Tiangs Roman „Das Gewicht der Zeit“. Sehr zu Unrecht, denn der Autor entführt die Lesenden mit einer fesselnden Sprache in 50 Jahre spannende Geschichte des unabhängigen Singapurs ab 1965. Weiterlesen ›

Getagged mit: , , ,

Nir Baram: Erwachen

„Erwachen“ heißt der aktuelle Roman des israelischen Schriftstellers Nir Baram. In Rückblenden erzählt der Protagonist, ein Schriftsteller, der in Mexiko auf Lesereise ist, von seiner Kindheit und Jugend, dem frühen Tod der Mutter und dem Selbstmord seines „besten“ Freundes Joel. Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , ,

Marketa Pilatova: Mit Bata im Dschungel

Bata-Filialen gehörten zum Alltag in meiner Kindheit und Jugend in Westdeutschland. Daher war ich auf den neuen Roman der tschechischen Autorin Markéta Pilátová „Mit Baťa im Dschungel“ besonders gespannt und wurde belohnt.  Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , , ,

Angel Igov: Die Sanftmütigen

Gleich zwei Gründe sprechen dafür, Angel Igovs Roman „Die Sanftmütigen“ zu lesen. Erstens: Die Übersetzung des Romans von Andreas Tretner war für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert. Zweitens: Angel Igov hätte an der Schwerpunktregion 2020-2022 der Leipziger Buchmesse: Common Ground. Literatur aus Südosteuropa teilgenommen.

Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , ,

Drago Jancar: Wenn die Liebe ruht

Drago Jančar – der wohl bekannteste zeitgenössische slowenische Schriftsteller sollte zur Leipziger Buchmesse 2020 zu Gast sein bei der „Schwerpunktregion 2020-2022. Common Ground. Literatur aus Südosteuropa“. Ein perfekter Anlass für mich, endlich eines seiner Bücher in die Hand zu nehmen. Meine Wahl fiel auf „Wenn die Liebe ruht“, im Original 2017 erschienen, brachte der Paul Zsolnay Verlag den Roman 2019 in einer Übersetzung von Daniela Kocmut, in den deutschsprachigen Buchhandel. Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , , ,

Adam Johnson: Nirvana

In sechs Erzählungen um die Welt: Das gelingt nur einem so großartigen Schriftsteller wie Adam Johnson. Unter dem Titel „Nirvana“ sind 2015 im Suhrkamp Verlag sechs Geschichten des amerikanischen Erzählers erstmals auf Deutsch erschienen. Genaue Recherche, präzise Beobachtung und exzellente Beschreibung kennzeichnen alle sechs Storys. Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , , ,

Liliana Corobca: Der erste Horizont meines Lebens

Viel ist in den letzten Jahren über die sogenannten „Skype Mamas“ geschrieben worden. Unzählige Mütter und nicht zu vergessen Väter aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa lassen ihre Kinder in der Obhut von Verwandten oder ganz allein, um in der Ferne etwa in Italien, Deutschland oder Russland Geld zu verdienen. Denn in weiten Landstrichen beispielsweise Rumäniens, Weißrusslands oder der Ukraine gibt es keinerlei Möglichkeiten, die Familie zu ernähren. In dem Roman „Der erste Horizont meines Lebens“ von Liliana Corobca kommt ein junges Mädchen zu Wort. Die 12-Jährige schildert aus ihrer Perspektive, wie es ist, allein in einem Dorf in Moldawien zurückzubleiben und sich um die kleinen Brüder zu kümmern. Weiterlesen ›

Getagged mit: , , ,

Josef Haslinger: Mein Fall

Josef Haslinger zählt zu den besten und berühmtesten Schriftstellern Österreichs. Als Professor für Literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig prägt er seit 1996 die deutschsprachige Literaturszene maßgeblich mit. Wenn ein so bekannter und redegewandter Mann drei Mal vor verschiedenen Vertretern der Ombudsstelle der Erzdiözese Wien für Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche aussagt und sein Fall dennoch nicht bearbeitet wird, möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie langsam und schmerzhaft der Prozess der Aussage und eventuellen Entschädigung für all die namenlosen Opfer ausfällt. Weiterlesen ›

Getagged mit: , , ,