Asli Erdogan: Das Haus aus Stein

Das Haus aus Stein von Asl Erdoan

"Das Haus aus Stein" von Aslı Erdoğan ist ein Werk von 100 Seiten voller Poesie, schmerzhafter Poesie. Denn die türkische Schriftstellerin, die seit zwei Jahren auf der Flucht vor dem ach so unabhängigen Gerichtswesen ihrer Heimat in Deutschland lebt, verarbeitet in dem Buch ihre eigenen und die kollektiven Erfahrungen ihrer Mitbürger*innen mit der Gewalt in türkischen Gefängnissen.

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Marko Dinic: Die guten Tage

Immer mehr deutschsprachige Autoren, die ihre Wurzeln im ehemaligen Jugoslawien haben und vor den Balkankriegen nach Deutschland, Österreich oder der Schweiz geflohen sind, verarbeiten ihre Erfahrungen und Traumata in Romanform. Dazu gehört auch der in Wien geborene österreichische Schriftsteller Marko Dinić, der einen Teil seiner Kindheit und Jugend in Belgrad verbrachte.

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Yishai Sarid: Monster

Das Monster der Erinnerung und das Monster in uns - beides steckt im Titel "Monster" des neuesten auf Deutsch erschienenen Romans des israelischen Schriftstellers Yishai Sarid.

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Harald Jähner: Wolfszeit

Zugegeben, ich bin keine große Sachbuchleserin mehr. Aber die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sind zu wichtig, als das ich mir ein preisgekröntes Sachbuch zum Thema entgehen lassen würde. Immerhin erhielt Harald Jähner für sein Buch "Wolfszeit - Deutschland und die Deutschen 1945 - 1955" den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 in der Kategorie Sachbuch.

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Sasa Stanisic: Herkunft

Alle, alle schwärmen vom jüngsten Werk "Herkunft" von Saša Stanišić. Auch ich singe heute ein Loblied und lege euch die Lektüre des Buches ans Herz.

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Amitav Ghosh: Die Flut des Feuers

Wer wissen will, wie sehr das Schicksal einzelner Menschen von der Verflechtung politischer und wirtschaftlicher Interessen abhängt, dem sei die Roman-Trilogie des indischen Autors Amitav Ghosh ans Herz gelegt. "Das mohnrote Meer", "Der rauchblaue Fluss" und nun der letzte Band "Die Flut des Feuers" erzählen die Vorgeschichte und Geschichte des 1. Opiumkrieges zwischen Großbritannien und China, der 1842 in der Abtretung Hongkongs an das Empire mündete. 

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Fuminori Nakamura: Der Dieb

Ab und an muss ich einfach einen Kriminalroman lesen. Wenn dieser dann auch noch so intelligent gestrickt ist wie "Der Dieb" von Fuminori Nakamura, ist die Lektüre eine wahre Freude.

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Petr Stančik: Pérák – Der Superheld aus Prag.

Das Cover von Peter Stančiks Buch "Pérák - Der Superheld aus Prag" mutet dank der Buchgestaltung und Grafik von Francesca Petrarca ein wenig wie eine Graphic Novel an. Doch "Pérák" ist keine Graphic Novel, sondern verarbeitet auf zwei unterschiedlichen Wegen die mündlich überlieferten Geschichten um eine Art Superhelden, namens Pérák.

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Claudia Rikl: Der stumme Bruder

Endlich ist es so weit: Ich darf meine Rezension zum zweiten, heute erschienenen Krimi meiner Freundin Claudia Rikl veröffentlichen. Freundin hin oder her, wenn ich vom Buch nicht überzeugt wäre, würde ich es euch nicht empfehlen.

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Karol Sidon: Traum von meinem Vater

Der tschechische Schriftsteller Karol Sidon hat nur die ersten beiden Jahre seines Lebens mit seinem Vater verbringen dürfen. Als Jude wurde der Vater verhaftet und ermordet. Karols Mutter war keine Jüdin und schaffte es, sich selbst und ihren Sohn durch die Jahre der Shoa zu retten. Happy End? Nicht wirklich. Zumindest lässt das autobiografische Werk von Karol Sidon "Traum von meinem Vater", übersetzt von Elmar Tannert, darauf schließen.

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