Katrin Schumacher: Füchse

Wer kennt sie nicht, die Faszination für Füchse? Als ich vor drei Jahren nach Gohlis-Süd zog, sah ich nur wenige Meter von meinem Balkon entfernt meinen ersten Stadtfuchs. Mein Herz raste vor Freude, obwohl wir doch alle wissen, dass Füchse keineswegs so friedliebend sind wie der weise Artgenosse in „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Diese Ambivalenz des Fuchses und des ihn betrachtenden Menschen arbeitet Katrin Schumacher in ihrem Band „Füchse“ ganz wunderbar heraus.  Weiterlesen ›

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Charles Lewinsky: Der Halbbart

Charles Lewinsky jüngster Roman „Der Halbbart“ spielt im 14. Jahrhundert. Ein kleiner Junge, der Sebi, versucht sich in einer grausamen Welt zu behaupten, ohne selbst grausam zu werden.
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David Grossmann: Was Nina wusste

 

„Was Nina wusste“ und was sie nicht wusste, entscheidet über ihr ganzes Leben und sogar noch über das Leben ihrer Tochter Gili. Der Roman „Was Nina wusste“ von David Grossmann beginnt in den 60er-Jahren in einem Kibbuz in Israel. Doch in der Geschichte geht es nicht um Israel, sondern um Jugoslawien unter Marschall Tito.

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Sandra Gugic: Zorn und Stille

„Die Ankunft im Dorf war jedes Mal wie eine Mondlandung…“ – Sandra Gugić erzählt in ihrem Roman „Zorn und Stille“ die Geschichte einer aus Serbien stammenden Gastarbeiterfamilie in Wien. Weiterlesen ›

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Sasha Filipenko: Rote Kreuze

Ein junger Witwer, Alexander, bricht alle Brücken hinter sich ab und zieht mit seiner drei Monate alten Tochter ins „Bruderland“ Minsk. Die Nachbarin Tatjana hat Alzheimer und malt ein rotes Kreuz auf seine Wohnungstür, damit sie wieder nach Hause findet. Bevor sie den Sinn der roten Kreuze vergisst, erzählt sie ihrem neuen Nachbarn ihre Lebensgeschichte. „Rote Kreuze“ von Sasha Filipenko setzt den Opfern von Hitler und Stalin ein einfühlsames literarisches Denkmal. Weiterlesen ›

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Wolf Harlander: 42 Grad

Noch Anfang des Jahres hätte ich bei der Lektüre dieses Thrillers dem Autor Paranoia unterstellt. Nach den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie und den Hamsterkäufen von Nudeln und Klopapier sowie den teils hysterischen Demonstrationen gegen Corona-Abstandsregelungen und Maskenpflicht attestiere ich Wolf Harlander für seinen Thriller „42 Grad“ geradezu prophetische Gaben. Weiterlesen ›

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Marco Balzano: Ich bleibe hier

Wäre die Corona-Pandemie nicht ausgebrochen, hätte ich in diesem Mai Urlaub im Vinschgau gemacht. Als kleinen Trost für die entgangene Reise in eine der schönsten Landschaften Europas durfte ich den Roman „Ich bleibe hier“ von Marco Bolzano lesen. Weiterlesen ›

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Jan Novak / Jaromir 99: Tschechenkrieg

Anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens auf der Leipziger Buchmesse 2019 habe ich mich zu Recht ganz besonders auf ein Buch gefreut: Die Graphic Novel „Tschechenkrieg“ von Autor Jan Novák und Zeichner Jaromír 99. Weiterlesen ›

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Eshkol Nevo: Die Wahrheit ist

Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters, diese Erkenntnis ist nicht neu. Aber wie der israelische Autor Eshkol Nevo diese Erkenntnis in seinem Roman „Die Wahrheit ist“ aufbereitet, ist schlicht genial, witzig, traurig und berührend. Weiterlesen ›

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Christopher Kloeble: Das Museum der Welt

Rassismus ist mal wieder das Thema zur Stunde. Leider ein Dauerbrenner in unser aller Köpfe und Herzen. Auf besonders kluge und vielschichtige Weise beschreibt Christopher Kloeble in seinem Roman „Das Museum der Welt“ wie uns Vorbilder und Vorurteile prägen. Weiterlesen ›

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