Nadine Schneider: Drei Kilometer

Gehen oder bleiben – das ist die Frage, die sich die drei Freunde Misch, Hans und die Ich-Erzählerin Anna im Roman „Drei Kilometer“ der jungen Autorin Nadine Schneider in den wenigen Monaten vor der Maisernte bis zum Sturz des rumänischen Diktator Ceauşescu im Dezember 1989 permanent stellen. Weiterlesen ›

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Das Debüt 2019

Fünf gänzlich unterschiedliche Werke hat das Team von „Das Debüt“ 2019 auf die Shortlist gesetzt und uns Jurymitglieder gebeten, uns diese fünf Bücher einmal genauer anzuschauen. Wie immer reichten die Leseerfahrungen von begeistert (5 Punkte) bis gruselig (1 Punkt). In jedem Fall war es eine Freude, erneut Bücher zu lesen, die ich wahrscheinlich ohne die lieben Kolleginnen und Kollegen gar nicht wahrgenommen hätte. Weiterlesen ›

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Martin Peichl: Wie man Dinge repariert

Der Roman „Wie man Dinge repariert“ von Martin Peichl gehört zu den fünf Anwärtern des Bloggerpreises „Das Debüt“ 2019. Wenn ich nicht Jurymitglied wäre, hätte ich das Buch schon nach wenigen Seiten zur Seite gelegt und damit einen Fehler begangen.

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Angela Lehner: Vater Unser

Eine junge Frau wird gefesselt in die Psychiatrie eingeliefert und erklärt beim ersten Gespräch mit ihrem behandelnden Psychiater, sie habe eine Kindergartenklasse erschossen. Ein starker Einstieg ist Angela Lehner in ihrem für den Bloggerpreis „Das Debüt“ 2019 nominierten Roman „Vater unser“ gelungen. Weiterlesen ›

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Milenko Goranovic: Das Rot, das nach der Asche riecht

„Das Rot, das nach Asche richt“ ist ein weiteres Glanzstück der Literaturförderung vom „Grenzgänger“-Programm der Robert-Bosch-Stiftung und dem Literarischen Colloqium Berlin. Der Roman des 1955 in Bosnien geborenen Autors, Übersetzers, Schauspielers und Regisseurs Milenko Goranović spielt in Sarajevo. Weiterlesen ›

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Jón Kalman Stefánsson: Ástas Geschichte

Am Anfang ist das Glück: Das Glück der Geburt von Ásta, der jüngeren Tochter, von Helga und Sigvaldi. Doch „Astas Geschichte“ ist ein Roman des isländischen Autors Jón Kalman Stefánsson. Das Glück hält folglich nicht lange und schlägt um in Scheitern, Schuld und Schuldgefühle. Entsprechend melancholisch liest sich der Roman, der – typisch für den Autor – seine schmerzvollen Botschaften in berührend poetische Worte kleidet.

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Olga Tokarczuk: Die Jakobsbücher

Olga Tokarczuk gilt seit Jahren als eine der talentiertesten Schriftstellerinnen Polens und steht damit lange schon auf meiner Lektüreliste. Aber auch Buchbloggerinnentage haben nur 24 Stunden und so ist ihr jüngstes, im Oktober beim Kampa Verlag erschienenes Buch „Die Jakobsbücher“ mein erstes Werk der Literaturnobelpreisträgerin 2018. Ein Buch, das ich unbedingt lesen wollte, schließlich bin ich der sagenumwobenen Gestalt Jakob Franks bereits vor Jahrzehnten in meinem Judaistikstudium begegnet.

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Isaac Bashevis Singer: Jarmy und Keila

Ich gebe zu, bei Büchern verstorbener, berühmter Schriftsteller, die im Nachlass „gefunden“ werden, bin ich sehr vorsichtig. Oft ist die Veröffentlichung solcher Werke unabhängig von der Qualität des Buches. Doch im vorliegenden Fall, „Jarmy und Leila“ von Isaac Bashevis Singer, stimmt die Qualität und ich kann dem Jüdischen Verlag im Suhrkamp Verlag nur zum Buch gratulieren.

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Mareike Fallwickl: Das Licht ist hier viel Heller

Bereits mit ihrem Debütroman „Dunkelgrün fast schwarz“ hat mich Bloggerkollegin Mareike Fallwickl als Autorin zutiefst überzeugt. Umso mehr freut es mich, dass auch ihr zweiter Roman „Das Licht ist hier viel heller“ klug und fesselnd geschrieben ist. Weiterlesen ›

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Eugen Ruge: Metropol

„Ich sehe was, was du nicht siehst. Das Spiel hast du mir beigebracht. Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist: Deine Kaderakte, Charlotte“, das ist einer der Schlüsselsätze aus Eugen Ruges jüngstem Werk „Metropol“. Charlotte ist seine Großmutter und das Buch ein Versuch, das Geheimnis der Großmutter zu lüften.

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