Babylon Berlin nach Volker Kutschers Roman: Der nasse Fisch

Literaturverfilmungen sind in Mode. Doch selten habe ich eine so kongeniale Verfilmung gesehen wie die Fernsehserie "Babylon Berlin". Die Fernsehserie basiert auf dem Roman "Der Nasse Fische" von Volker Kutscher. Die drei Drehbuchautoren und Regisseure - Tom Tykwer, Achim von Borries, Hendrik Handloegten - haben diese Romanvorlage in ein filmisches Meisterwerk von 16 Episoden übersetzt.

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Thomas Sparr: Grunewald im Orient. Das deutsch-jüdische Jerusalem

Rechavia war und ist mein Lieblingsviertel in Jerusalem. Vielleicht liegt es daran, dass der Geist der deutsch-jüdischen Gelehrten bis heute in diesen Straßenzügen spürbar ist. Oder ich verkläre meine Spaziergänge durch Rechavia im Sommer 1987, als ich in den benachbarten Studentenwohnheimen in Givat Ram für ein paar Wochen wohnen durfte. Wie auch immer. Wer nach der Lektüre von Thomas Sparrs Buch über den "Grunewald im Orient" keine Sehnsucht nach diesem besonderen Viertel verspürt, dem ist nicht mehr zu helfen.

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Claudia Rikl: Das Ende des Schweigens

Bevor ich ins Schwärmen gerate, gestehe ich: Claudia Rikl ist eine meiner besten Freundinnen. Wir haben uns bei der Einschulung unserer ältesten Kinder 2003 kennengelernt. Mit Bewunderung habe ich Claudias Weg begleitet. Neben ihren drei Kindern hat sie Literaturwissenschaften studiert und nach ihrem Abschluss sich konsequent in ihre Schreibstube zurückgezogen, wann immer es die Familienaufgaben zuließen. Und nun halte ich ihr Debüt, den Kriminalroman "Vom Ende des Schweigens", in der Hand. Erschienen ist das Buch beim renommierten Kindler by Rowohlt Verlag.

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Hans Joachim Schädlich: Felix und Felka

Felix Nussbaum bin ich das erste Mal 1998 in einer Wechselausstellung des Jüdischen Museums in Frankfurt begegnet. Die beindruckenden Kunstwerke, die hauptsächlich auf der Flucht vor den Nazis entstanden waren, gruben sich tief in mein Gedächtnis. Hans-Joachim Schädlichs erzählerische Aufarbeitung der Fluchtjahre von Felix und seiner Frau Felka "Felix und Felka" war für mich daher ein Muss.

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Mareike Fallwickl: Dunkelgrün fast schwarz

Der Debütroman "Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickl ist für mich schon jetzt ein heißer Kandidat für den Bloggerpreis für Literatur "Das Debüt" 2018. Das liegt keineswegs daran, dass Mareike eine liebe und geschätzte Bloggerin ist. Sie ist vor allem eine wunderbare Schriftstellerin, wie ihr Debüt beweist.

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Mein Favorit für den Blogbuster 2018

Charlotte Kliemann: Nenn ich dich Aufgang oder Untergang

Ihr kennt das sicher alle: Man nimmt ein Manuskript zur Hand und ist schon nach wenigen Zeilen gefesselt. So erging es mir mit der Leseprobe des Manuskripts "Nenn ich dich Aufgang oder Untergang". Die Autorin, Charlotte Kliemann, hatte sich mit ihrem Werk um den Blogbuster 2018 beworben.

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Karosh Taha: Beschreibung einer Krabbenwanderung

Im Mittelpunkt von Karosh Tahas Debütroman "Beschreibung einer Krabbenwanderung" steht eine vierköpfige kurdische Familie, die auf der Suche nach einem besseren Leben aus dem Irak nach Europa ausgewandert ist.

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Arno Geiger: Unter der Drachenwand

Wenige Jahre nach dem Ende der Balkankriege erschien ein Roman nach dem anderen, der die Erlebnisse der Bürger mit und ohne Uniform schilderte. 73 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges scheinen sich deutschsprachige Autoren wieder verstärkt mit dem 2. Weltkrieg zu beschäftigen. Arno Geiger wurde 23 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges geboren. Er hat die Gräuel, den Überlebenskampf, das Schweigen im Angesicht des Terrors, die Verzweiflung oder die Hoffnung nicht selbst erlebt. Dennoch hat er mit "Unter der Drachenwand" ein packendes, bewegendes und großes Buch über Menschen in Zeiten des Krieges und Terrors geschrieben.

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Dana Grigorcea: Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen

"Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen" lautet der Titel des jüngsten Romans von Dana Grigorcea. Die aus Rumänien stammende Schriftstellerin zeichnet ein liebevolles Porträt der feineren Züricher Gesellschaft rund um die alternde Ballerina Anna.

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Laurent Binet: Die siebte Sprachfunktion

Man nehme eine unterhaltsame Schreibe mit viel Humor und füge die Geschichte der Philosophie des 20. Jahrhunderts aus französischer Sicht hinzu. Et voilà: Heraus kommt "Die siebte Sprachfunktion" von Laurent Binet.

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