Steve Stern: Der gefrorene Rabbi

Kaum eine Literaturbeilage, die im Frühjahr 2011 nicht auf das Buch "Der gefrorene Rabbi" von Steve Stern aufmerksam gemacht hat. Verständlich, denn es ist unterhaltsam und beschwert Geist und Seele nicht allzu sehr.

Schmunzelnd liest man die Geschichte des 15-jährigen Bernie - einem Musterexemplar von übergewichtigem Computerfreak, der eines Tages einen gefrorenen Rabbi in der Tiefkühltruhe seiner Eltern findet. Der Rabbi ist quasi ein Erbstück der Familie, die vor Jahrzehnten aus Osteuropa eingewandert ist. Eines Tages fällt der Strom aus und der Rabbi erwacht zum Leben. Natürlich findet er schnell gefallen am sündigen Leben im Überfluss. Und ebenso natürlich bringt er gerade dadurch Bernie dazu, über sein Leben nachzudenken. Eine schöne Idee, die aber allzu seicht ausgeführt wurde.

Karl Blessing Verlag 2011, ISBN 978 3 89667 436 4

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Veröffentlicht unter Belletristik, USA

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